Das
Passivhaus ist ein Gebäude,
dessen gesamter Energieverbrauch weniger als 30 kWh/(m²·a)
beträgt. Passivhaus-Bauweise bedeutet kompakte
Bauweise, eine sehr gute Wärmedämmung,
optimierte Haustechnik und eine weitgehend luftdichte
Gebäudehülle.
Der Heizenergieverbrauch liegt unter 15 kWh/(m²·a),
was bei einem 100 m² großem Haus der Energie
von 150 Liter Heizöl oder gut einem halben
Raummeter Holz entspricht.
Zum Vergleich:
Ein älteres Haus aus dem Jahr 1980 verbraucht
etwa 250 kWh/(m²·a),
ein Niedrigenergiehaus 50 kWh bis 70 kWh/(m²·a)
.
Grundsätze eines Passivhauses
Damit ein Passivhaus den Restwärmebedarf von 15
kWh/(m²·a)
nicht überschreitet, müssen einige Grundsätze
beim Planen und Bauen beachtet werden. [ ...mehr ]
Diese Grundsätze des energiesparenden Bauens haben
auch Einfluss auf das Wohlbefinden der Bewohner. Der
bessere Wärmeschutz erhöht die Wohnbehaglichkeit,
durch die dichtere Gebäudehülle werden Transmissionsverluste
und Lüftungsverluste vermindert. Und: Das Verhalten
der Bewohner beeinflusst in hohem Maße den Energieverbrauch.
PUR-Passivhaus – ein Einfamilienhaus
in Schorndorf
Der Industrieverband Polyurethan-Hartschaum hat in Zusammenarbeit
mit dem Stuttgarter Architekten Josef Lenz den Bau eines
Einfamilienhauses als Passivhaus unterstützt. [ ...mehr ]