
Textilien, Schuhe, Möbel, Matratzen,
medizinische Geräte, Kühlschränke, Automobile
und Dämmstoffe haben gemeinsam, dass sie zu wesentlichen
Teilen aus Polyurethan-Kunststoffen bestehen.
Polyurethan-Kunststoffschäume, eine bahnbrechende
Erfindung der 1930er Jahre, sind heute in allen Bereichen
des alltäglichen Lebens anzutreffen. Aufgrund ihrer
einzigartigen Eigenschaften haben sich diese hochwertigen
Kunststoffe in vielen technischen Anwendungen durchgesetzt.

Zellstruktur von Polyurethan-Hartschaum
Polyurethane sind duroplastische, d. h. unschmelzbare
Kunststoffe, die aus flüssigen Ausgangsstoffen
hergestellt werden. Die Rohstoff-Rezeptur, abgestimmt
auf die vorgesehene Verwendung, entscheidet über
das Eigenschaftsprofil des Endproduktes. Auf diese Weise
können „maßgeschneiderte“ Dämmstoffe
hergestellt werden, die für den jeweiligen Einsatzzweck
optimal geeignet sind.

Polyurethan-Hartschaum Dämmstoffe (PUR/PIR)
Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan, oft auch
als PUR/PIR-Hartschaum bezeichnet, sind aufgrund ihrer
extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit viel effektiver
als konventionelle Dämmstoffe. Da sie zur Familie
der Duroplaste gehören, schmelzen sie auch bei
hohen Temperaturen nicht und bleiben form- und dimensionsstabil.
Sie sind druckfest, dauerhaft, Wasser abweisend und
gegenüber fast allen Bauchemikalien beständig.
In DIN EN 13165 sind werkmäßig hergestellte
Wärmedämmprodukte aus Polyurethan-Hartschaum
europaweit genormt.
Was sind die Unterschiede zwischen PUR und PIR?
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Anwendungsbereiche von PIR-Hochleistungsdämmstoffen
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PUR und PIR: Was ist
der Unterschied? Hochleistungsdämmstoffe aus
Polyurethan-hartschaum. (pdf-Download
201KB) |
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